Statistische Daten - Transparenz

Die Idee, Daten der öffentlichen Verwaltung für alle zugänglich zu machen, hat Charme: Die Gesellschaft würde eine transparentere Verwaltung, eine innovative Arbeit mit den Daten gewinnen – die Potenziale sind riesig. 

 

Beispielhafter Nutzen

Welche Möglichkeiten in einer Offenlegung von Verwaltungsdaten stecken, soll in einem kleinen Beispiels erläutert werden: Stellen Sie sich vor, wir würden die vorhandenen Daten unserer Schulverwaltung über Größe, fachliche Spezialisierung, Zusatzangebote, Anzahl der ausgefallenen Schulstunden, Schulpartnerschaften usw. nicht nur in verschiedenen Veröffentlichungen (z.B Broschüren, Homepages), sondern auch in einem Format anbieten, dass mit Computern weiter verarbeitet werden kann und zudem ständig automatisch aktualisiert wird. Ich glaube, es wird nicht lange dauern, bis jemand diese Informationen mit Kartendaten verknüpft, optisch ansprechend aufbereitet – vielleicht mit Auswahlkriterien versieht – und als kleine Anwendung, als „App“, möglicherweise sogar kostenlos, anbietet. Eltern und Schüler wären sicherlich noch zufriedener über den neuen Komfort und die leichtere Verfügbarkeit der Informationen. Und letztendlich hilft dies der Verwaltung bei der Aufbereitung der Präsentation ihrer Daten.

 

Umdenken der Verwaltung

Da das traditionelle Verwaltungshandeln geprägt ist von Amtsverschwiegenheit, erfordert die Umsetzung von Open Data auch ein Umdenken bei den Beschäftigten. Transparenz wird häufig noch als Fremdkörper empfunden. Deshalb wird ohne eine entsprechende politische Autorisierung keine Open-Data-Bewegung in der Öffentlichen Verwaltung nachhaltig zu etablieren sein.

 

RIEDAU.opendata

Wir sind bemüht opendata in der Gemeindeverwaltung fix zu integrieren und weiter auszubauen. Der Anfang wurde mit der zur Verfügungstellung der Finanzdaten bereits gemacht. Ein Teil der Wandewege liegt ebenfalls bereits digital vor (Open Government Data). Für Ideen und Anregungen sind wir offen. 

 

Ansprechperson: Klaus Waldenberger, MBA MPA