Wappen & Logo

Durch die Erhebung zum Markt erhielt Riedau ein Marktwappe, das von Bürgermeister Johann Raaber und Pfarrer Alois Haberl wie folgt beschrieben wurde:

"Das Siegel ist aus massivem Feinsilber, sehr schön und tief graivert, hat eine silberne Handhabe, welche zum Umlegen ist und befindet sich in einer hölzernen gedrehten Kapsel. Die Urkunde des Marktwappens und der Siegelverleihung ist auf Pergament geschrieben. Es muß vom jeweiligen Bürgermeister als Kleinod aufbewahrt werden."

Bezüglich des Wappens steht in der Urkunde folgender Wortlaut:

"... darum haben Wir mit wohlbedachtem Muth, guten Rath und rechtem Gewissen bemeldetem N. Richter und Rath und gemeinem Markt Riedau dies hernach beschriebene Wappen, welches Wappen ist ein blauer lasurfarbner Schild, von dem Grunde bis auf die Mitte desselben eine grüne Au, darinnen gleich über sich erscheinend von Quadratsteinen ein weißer oder silberfarbner Thurm mit offenem Thore und aus demselben bis zu den beiden anderen Ecken des Schildes gehend eine Wegscheide und sonsten mit drei länglichen Fenstern, das mittlere die anderen zwei überhöhend, zweien einfallenden Lichtern und dreien erhebten Zinnen, auch hinter dem Thurme und der Au zu beiden Seiten zwischen den Bäumen, Häusern und Thürmchen mit rothen Dächern erscheinend, als dann solch Wappen und Kleinod in Mitte des gegenwärtigen unseres kaiserlich Briefes gemacht und mit Farben eigentlich ausgestrichen sind von neuem gnädiglich verliehen und geben ihnen aus römisch kaiserlicher Machtvollkommenheit wissentlich in Kraft des Briefes ..."


Das Marktwappen samt Siegel wurde am 23. Jänner 1569 von Kaiser Maximilian II. verliehen.

 

Dokumente & Links

Daten Marktgemeinde Riedau (Land Oberösterreich)
STATISTIK AUSTRIA
Landesarchiv Linz

Geschichte von Riedau


Marktarchiv Riedau

Das Archiv der Marktgemeinde Riedau wurde dem Oberösterreichischen Landesarchiv im Jahre 1931 zur weiteren Verwahrung übergeben. Bei den Akten sind die Marktrechnungen (bis 1918, mit großen Lücken) hervorzuheben, bei den Urkunden seien die Markterhebungsurkunde Kaiser Maximilians I. (1515) sowie die nachfolgenden kaiserlichen Privilegienbestätigungen erwähnt. 
18 Schachteln, 19 Urkunden
Laufzeit: 16. - 20. Jh.